24. May 2017  

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Bundesbodenschutzgesetz
Sickerwasserprognose
Klärschlamm
Bodenschule




Durch das Bundes-Bodenschutzgesetz sind Böden nachhaltig zu schützen und die Funktionen des Bodens zu sichern oder wiederherzustellen. Nach § 7 BBodSchG sind Vorsorgemaßnahmen geboten, wenn die Besorgnis einer schädlichen Bodenveränderung besteht. Da bei der konventionellen landwirtschaftliche Nutzung durch das Aufbringen von Klärschlamm eine Anreicherung von Schadstoffen stattfindet, stellt sich die Frage, ob die landwirtschaftliche Verwertung des Klärschlamm (oder auch das Aufbringen von Gülle) der Zielsetzung des BBodSchG und den Prinzipien des vorsorgenden Bodenschutzes entspricht und die landwirtschaftliche Verwertung auch in Zukunft zu verantworten ist. Auf der anderen Seite enthält der Klärschlamm wertvolle Nährstoffe, die beispielsweise bei einer Verbrennung verloren gehen.

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valentin [10. May 2002]

Diese Seite wurde am 10.05.2002 eröffnet. Sagen Sie ihre Meinung.
 

valentin [11. May 2002]

Infoseite der BÜRGERINITIATIVE KLÄRSCHLAMMVERBRENNUNG STOP ! in Bochum und Witten

link zu http://www.free.de/WiLa/Klaerschlamm/http://www.free.de/WiLa/Klaerschlamm/
 

valentin [11. May 2002]

Informationsseiten des BUND Arbeitskreises Bodenschutz und Altlasten. Hier besteht die Möglichkeit eine Stellungnahme zum Thema Klärschlammaufbringung unterzuladen.
link zu http://www.BUNDundBoden.dehttp://www.BUNDundBoden.de
 

valentin [11. May 2002]

Verwertung von Klärschlamm in der Landwirtschaft eine Fachinformation aus Baden-Württemberg
link zu http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/allb/Herrenberg/fachinformationen/pflanzenbau/merkblatt.htmhttp://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/allb/Herrenberg/fa
 

valentin [15. May 2002]

Leitlinien zur ordnungsgemäßen landwirtschaftlichen Bodennutzung. Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung und Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Brandenburg.

link zu http://www.brandenburg.de/land/mlur/n/b_auf43k.htmhttp://www.brandenburg.de/land/mlur/n/b_auf43k.htm
 

valentin [03. Jun 2002]

Gesunde Nahrungsmittel brauchen gesunde Böden
Unter dem Titel \"Gute Qualität und sichere Erträge\" haben Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast und Bundesumweltminister Jürgen Trittin am 03.06.2002 ein Konzept zum umweltverträglichen Düngemitteleinsatz in der Landwirtschaft vorgelegt. \"Unser gemeinsames Anliegen ist es, künftig nur noch saubere Düngemittel zuzulassen, damit sich langfristig keine Schadstoffe in landwirtschaftlichen Böden anreichern können. Äcker und Wiesen sollen durch eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung dauerhaft nutzbar bleiben. Das nützt den Bauern und den Verbrauchern. Denn nur auf gesunden Böden können gesunde Nahrungsmittel produziert werden\", sagte Bundesumweltminister Jürgen Trittin. Kern des gemeinsamen Konzepts ist die Festlegung neuer Grenzwerte für den Schwermetallgehalt von organischen Düngemitteln wie Klärschlamm, Bioabfall, Schweine- und Rindergülle, die deutlich unter den derzeit gültigen Werten (für Klärschlamm, Bioabfall) liegen sollen. Für Rinder- und Schweinegülle werden erstmals verbindliche Schwermetallgrenzwerte vorgeschlagen. Der maximal zulässige Gehalt an Schadstoffen in den jeweiligen Düngemitteln orientiert sich an den Vorsorgewerten der Bodenschutz- und Altlastenverordnung.
Die vollständige Pressemitteilung und der Vorschlag mit entsprechenden Werte-Tabellen gibt es unter folgender URL:
link zu http://www.bmu.de/presse/2002/pm127.phphttp://www.bmu.de/presse/2002/pm127.php
 

valentin [28. Jun 2002]

Das Umweltbundesamt warnt:
Arzneimittel reichern sich über das Abwasser in nennenswerten Dosen auch in Flüssen und Seen an und gelangen so zum Teil auch ins Grund- und Trinkwasser.
link zu http://www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0206/27_arznei-wasser.htmhttp://www.vistaverde.de/news/Wissenschaft/0206/27_arznei-wasser.htm
 

valentin [27. Jul 2002]

Giftspur hinterm Güllewagen: \"Viele Böden in Deutschland sind so verseucht, dass sie als Acker nicht mehr taugen.\" schreibt Matthias Brendel in der ZEIT. Angerissen werden die Problematik von Arzneimittelrückständen in Klärschlamm und Gülle, die Ausweisung von Bodenplanungsgebieten und der Wunsch des UBA nach einem bundesweiten Bodeninformationssystem. Den Artikel finden Sie unter:
link zu http://www.zeit.de/2002/31/Wissen/200231_n-belastete_boed.htmlhttp://www.zeit.de/2002/31/Wissen/200231_n-belastete_boed.html
 

Thomas Hahn [01. Feb 2003]

Früher oder später wird der Wert eines nicht mit Klärschlamm verunreinigten Bodens mehr sein! Und dies wird auch bald für die Kreditinstitute als Maßstab für die Beleihung der Grundstücke sein! Es ist die Aufgabe der Gemeinden, die Eigentümmer der Flächen entsprechend zu informieren und ggf. aufzuklären!
link zu http://www.sv-hahn.dehttp://www.sv-hahn.de
 

Olaf Sieker [23. Jul 2003]

Wir wohnen in OWL in einer ziemlich ländlichen Gegend. Z.Zt. lassen die Bauern hier wieder Klärschlamm auf ihre abgeernteten Felder aufbringen. Riesige LKW\'s laden täglich ihre übelriechende \"Sch....\" auf den Äckern ab. Seit Tagen kann man kein Fenster aufmachen, da man von dem Gestank \"k.....\" muss. Von den Behörden ist mal wieder keine Hilfe zu erwarten. Mein Sohn(10 Mon.) hat einen angeb.Herzfehler. Keine Ahnung, ob er die permanenten Ausdunstungen u. Gerüche verträgt - aber das interessiert anscheinend niemanden. Die Bauern kriegen ja Geld dafür - nur darum geht\'s.
Wir haben ständige Kopfschmerzen davon.
Ist es überhaupt zulässig, den Klärschlamm in der heißesten Zeit des Jahres zu verteilen.
Da ich der Meinung bin, dass wir durch den erbärmlichen Gestank (Belastungen mit Schwermetallen usw.)alle krank werden fordere ich ein Verbot der Klärschlammaufbringung !
Die oben geschilderte Situation wiederholt sich bereits seit drei Jahren. Es ist nicht mehr zu ertragen.
 

alfred escherle [10. Sep 2003]

Erst reigigt man in der Kläranlage das Abwasser mühsam von den ganzen bekannten und unbekannten Schadstoffen (und das sind nicht nur Schwermetalle), und dann bringt man das Giftkonzentrat auf den Acker.
Das ist nicht nur völlig unlogisch, sondern gefährlich für unser aller Gesundheit.

Habt Ihr BSE schon vergessen? Woher wisst Ihr eigentlich wirklich sicher, dass Hormone, Medikamente, Prionen, Gene gentechnisch veränderter Organismen etc. nach der Ausbringung auf dem Acker sich NICHT nachteilig auf die Natur und damit letztendlich auf den Menschen auswirken?

Macht endlich Schluß mit diesem Unfug!
Klärschlammverbrennung ist vielleicht auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es ist doch besser den Löwenanteil der Schadstoffe zu zerstören oder dingfest zu machen als alles komplett wieder in der Natur zu verteilen.
 

Erich Stuhl [14. Nov 2003]

Klärschlamm gehhört im richtigen Mix verarbeitet.
Diesbezüglich findet ein Klärschlammkonkress am 05.03.2004 in Deutsch-Wagram statt
link zu http://www.stuhlindustries.athttp://www.stuhlindustries.at
 

Alexander Neumann [19. Jan 2004]

Bei einer ordnungsgemäßen Düngung mit Klärschlamm kommt es nicht zu einer Anreicherung von Schadstoffen in Böden. Dies haben wissenschaftliche Studien gezeigt.
Vor einigen Jahren gab es eine ähnliche Diskussion bei der Frage ob Muttermilch an Babies gefüttert werden solle oder nicht. Ärzte empfahlen wegen der hohen Schadstoffbelastung auf Milchpulver auszuweichen. Heute wird das Stillen mit Muttermilch wieder propagiert, weil die positiven Wirkungen gegenüber den möglichen schädlichen Auswirkungen einer hohen Schadstoffbelastung überwiegen. Tatsächlich beträgt z.B. der Gehalt an PCB (Polychlorierte Biphenyle) in der Muttermilch das 10-fache dessen, was in Klärschlämmen im Mittel enthalten ist. Die Schwermetallgehalte liegen heute im Bereich der zulässigen Belastung von Lebens- und Tierfuttermitteln.
Es ist bisher noch kein einziger Schadensfall durch die Düngung mit Klärschlamm bekannt geworden, obwohl weltweit mit Klärschlamm gedüngt wird. Die nützliche Wirkung für den Boden ist dagegen nachgewiesen und unbestritten.
Dass die Erde rund ist, wurde erst einige hundert Jahre nach Gallileo allgemein anerkannt, bei der Muttermilch hat es 25 Jahre gedauert bis sich die Vernunft durchgesetzt hat. Können wir es uns leisten weiterhin so langsam zu lernen?
link zu http://www.agrotop.dehttp://www.agrotop.de
 

Bernd [17. Feb 2004]

Interessanterweise wird in keinem Bundesland so vehemennt der Ausstieg aus der landwirstchaftlichen Klärschlammverwertung forciert wie in Baden-Württemberg. Welche Interessen stecken dahinter bzw. Warum werden in den Studien nie die bekannten Risiken beschrieben, die bei der vom Land gewünschten, Verbrennung, bestehen? Überwiegen hier die (monetären) Interessen einiger Weniger mehr als zeitlich begrenzte Nährstoffvorräte (Phosphat)zu sichern anstatt zu verbrennen?
 

Valentin [10. Apr 2004]

Klärschlamm ist wichtig für den Stoffkreislauf
Bad Lausick. Klärschlamm auf Felder ausbringen - Umweltfrevel oder Bodenschutz? Die Buchheimer Initiative für Natur- und Landschaftsschutz kritisiert das Ausbringen durch die Agrargesellschaft Bad Lausick. Die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft hingegen verwahrt sich gegen Vorwürfe \"von Leuten, die keine Ahnung haben\", wie es Referatsleiter Dr. Rolf Mönicke ohne Diplomatie ausdrückt.
link zu hhttp://www.lvz-online.de/lvz-heute/106285.htmlhhttp://www.lvz-online.de/lvz-heute/106285.html
 

Schild, Beate [27. Apr 2004]

Die Schadstoffe werden durch Niederschläge ausgespühlt und gelangen in die Gewässer und Teiche, es kommt zu Fischsterben. Wir erleben das gerade im eigenen Gründstück. Unsere Störe die jetzt 1 Jahr im Teich sind sterben uns weg.
Grund ist der sehr hohe Nitritgehalt im Wasser. Im Herbst wurde Klärschlamm hinter unserem Grundstück auf die Felder augebracht. Ich habe mir sagen lassen das es dafür sogar noch sehr viel Geld geben soll. Das ist doch ein Skandal.
 

kreil [29. Jul 2004]

Ich finde die Geruchsbelästigung ist unzumutbar. Man wird erst in einigen Jahren sehen was mit den Flächen passiert wo Klärschlamm als Dünger ausgebracht wurde
 

Pelzer [11. Aug 2004]

Aus mangelnden Fachkenntnissen möchte ich nicht einfach behaupten, daß Klärschlamm auf jeden Fall die Böden und das Grundwasser schädigt (obwohl ich es für durchaus möglich halte).
Aber der unzumutbare Dauer-Gestank, der die Leute in ländlichen Gebieten fast den ganzen Sommer lang quält, ist Grund genug, die Sache abzuschaffen.
 

Adam Onken [13. Sep 2004]

Solange die landwirtschaftliche Verwertung zur Verfügung steht, wird auch die Bereitschaft bestehen bleiben, alles zu tun, um die Schadstoffbelastung des Klärschlamms weiter zu reduzieren und die Indirekteinleiterverordnung engagiert zu vollziehen.
 

Erich Stuhl [12. Oct 2004]


Wie haben möglichkeiten
Den Klärschlamm von Rohstoff zum
Wertstoff zu produzieren.

Beste Grüße BTM_Systemteam,

link zu http://www.stuhlindustries.athttp://www.stuhlindustries.at
 

Erich Stuhl [12. Oct 2004]


Wie haben möglichkeiten
Den Klärschlamm von Rohstoff zum
Wertstoff zu produzieren.

Beste Grüße BTM_Systemteam,

link zu http://www.stuhlindustries.athttp://www.stuhlindustries.at
 

valentin [26. Nov 2004]

Mit Klärschlämmen gelangen viele teils hochtoxische Substanzen auf unsere Felder
Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland eine umfassende Untersuchung über die Klärschlammbelastung mit organischen Schadstoffen durchgeführt. Die Ergebnisse aus einer ganzjährigen Untersuchung der Klärschlämme aus 158 kommunalen Kläranlagen – dies entspricht rund 80 Prozent der in Nordrhein-Westfalen anfallenden jährlichen Klärschlammmenge – ergaben, dass Rückstände aus Wasch- und Reinigungsmitteln, Desinfektions- und Flammschutzmitteln sowie hochgiftige Stoffe aus industriellen Prozessen in Klärschlämmen verbreitet auftreten. NRW Umweltministerin Bärbel Höhn: \"Die Ergebnisse zeigen, wie sehr unser Alltag durch den Umgang mit chemischen Produkten geprägt ist. Diese gelangen teilweise gewollt, oft aber auch als unerwünschtes Nebenprodukt in unser Abwasser und damit in den Klärschlamm. Wir müssen genau festlegen, welche Klärschlämme überhaupt weiterhin auf unseren Äckern verteilt werden können.\" Mit dem Untersuchungsprogramm steht erstmalig bundesweit eine repräsentative Datenbasis für die Klärschlammbelastung mit organischen Schadstoffen zur Verfügung. Die Ergebnisse können bundes- und europaweit Grundlage für eine Neubewertung der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung und einen nachhaltigen Bodenschutz sein. Aufbauend auf den Ergebnissen führt das NRW-Umweltministerium daher zur Zeit eine Stoffbewertung durch, aufgrund derer für die Stoffe, die Boden, Nahrungsmittel und Grundwasser am meisten belasten können, Grenzwertbereiche abgeleitet werden. Die Studie kann über das Umweltministerium bestellt werden:
link zu http://www.munlv.nrw.de/sites/presse/pressemitteilungen/ue041124.htmhttp://www.munlv.nrw.de/sites/presse/pressemitteilungen/ue041124.htm
 

Alex S. [03. Jan 2005]

Der liebe Klärschlamm. Soll man ihn auf die Felder aufbringen oder nicht? Die momentane Situation sieht so aus, das wenn der vorliegende Referendarentwurf durchgeht, der Klärschlamm nicht mehr aufgebracht werden darf. Was spricht dagegen und was dafür? Dafür spricht das den Böden die genommenen Nährstoffe wieder zugeführt werden müssen. Dafür spricht allerdings auch, das es Grenzwerte für Schwermetalle (Cadmium)gibt, die aber nicht für Düngemittel gelten.
Dagegen spricht das der Klärschlamm eine Senke der Bevölkerung ist und somit auch alle Substanzen enthalten die wir einnehmen und anschließend ausscheiden. Unter anderem auch Antibioticker (wie diese sich auf unser Nahrungskreislauf auswirken ist noch nicht genügend untersucht worden).
Wenn Düngemittel günstig und nachhaltig bezogen werden könnte, würde ich mich dafür aussprechen das kein Klärschlamm mehr ausgebracht werden dürfte. Der übergebliebene Klärschlamm sollte in Biogasanlagen verstromt oder in Trocknungsanlagen getrocknet und anschließend in geeigneten Heizungsanlagen verfeuert werden.
 

katharina [30. Mar 2005]

Das Thema Klärschlamm sollte weitaus diferenzierter betrachtet werden als bisher. Schlämme aus Industrien sind indiskutabel, Schlämme aus z.B. Brauereien weisen jedoch dermaßen hohe Nährstoffgehalte und geringe SM-Gehalte auf, dass es weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar ist, diesen Abfalldünger durch Mineraldünger (Phosphatdünger enthält z.T. Cadmium) zu ersetzen.
Meiner Meinung nach sollten die Kontrollen verschärft werden, die Ursachen der Bodenversauerung bekämpft werden (z.B. mit Förderung des umweltverträglichen Verkehrs)und moderne Technologien der SM-Reduktion in Abwässern (Pflanzenkläranlagen)eingesetzt werden.
 

Erich Stuhl [16. Jun 2005]

Klärschlamm ist der wertstoff der Zukunft in diesem Sinne findet der 3
Internationale Klärschlamm-
Konkress in Deutsch-Wagram statt: Info : Erich Stuhl
Tel:00436505263091

PS. Tonis Kompost
link zu http://www.stuhlindustries.athttp://www.stuhlindustries.at
 

Frank Eisenblätter [26. Feb 2006]

Schweiz: Düngen mit Klärschlamm wird verboten

Klärschlamm darf nicht mehr als Dünger verwendet werden; er muss künftig umweltverträglich verbrannt werden. Der Schweizer Bundesrat hat die Stoffverordnung per 1. Mai 2003 entsprechend geändert.

Klärschlamm enthält zwar Pflanzennährstoffe wie Phosphor und Stickstoff, aber auch eine ganze Palette von Schadstoffen und Krankheitserregern aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Die Landwirtschaft lehnt deshalb heute die Verwendung von Klärschlamm als Dünger weitgehend ab. Sie befürchtet irreversible Bodenschäden, Risiken für die Gesundheit und eine Beeinträchtigung der Qualität der Lebensmittel.

Deshalb verbietet der schweizer Bundesrat nun das Düngen mit Klärschlamm – auch wenn damit ein an sich sinnvoller Nährstoffkreislauf unterbrochen wird. Doch das Vorsorgeprinzip – eine zentrale Säule des Gesundheit- und Umweltrechts – verlangt: Einwirkungen auf die Umwelt, die schädlich oder lästig werden könnten, müssen frühzeitig begrenzt werden, selbst wenn der letzte wissenschaftliche Nachweis einer Schädlichkeit nicht erbracht werden kann.

DAS SOLLTE UNS ZU DENKEN GEBEN, SCHLIESSLICH WAREN DIE PRO UND CONTRA ARGUMENTE DIESELBEN WIE HIER IN DER BRD.
link zu http://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete/fg_abfall/abfallwegweiser/klaerschlamm/index.htmlhttp://www.umwelt-schweiz.ch/buwal/de/fachgebiete/fg_abfall/abfallwegw
 

Dr. Peter Riess [08. Jul 2006]

Die in qualitativ akzeptablen Klärschlämmen enthaltenen Nährstoffe Stickstoff und Phosphor sowie der Kalk sollten stofflich genutzt werden.
Die Qualität der Klärschlämme ist dabei dem Anwendungszweck und den Bodenverhältnissen anzupassen. Die Beurteilung der Klärschlammqualität muss objektiv und mit anderen Düngemitteln vergleichbar sein.
Die differenzierte stoffliche Klärschlammanwendung dient dem Ressourcenschutz
 

Angela Bauer [27. Jul 2006]

Bei uns wird ohne Rücksicht auf die Witterungslage Jauche auf die Wiesen verteilt. Gerade heute abend komme ich nach Hause, hatte die Fenster offen, weil es so heiß in der Wohnung ist und habe jetzt das Gefühl, in einem Schweinestall schlafen zu müssen. Ich habe keine Chance, den Gestank wieder aus der Wohnung zu bekommen. Ich würde es einsehen, wenn ausgebracht wird, wenn Regen bevor steht, oder wenn es insgesamt draußen kühler ist. Bei dieser Hitze finde ich das eine bodenlose Rücksichtslosigkeit - zumal unser Block genau in der Windrichtung liegt.
 

Erich Stuhl [28. Oct 2006]

Hallo Klärschlammverwertungs-Interesierte
2007 findet wieder der Klärschlammkonkress und
der Klärwärterball statt.
Wir freuen uns über Anfragen.
Wir haben auch ein Projekttem intern. zusätlich
Das BTM-System Team
link zu http://www.stuhlindustries.athttp://www.stuhlindustries.at
 

valentin [02. Dec 2006]

PFT jetzt auch im Klärschlamm??Der Skandal um die Verschmutzung von Böden und Gewässern mit perfluorierten Tensiden (PFT) zieht weitere Kreise. Der Hersteller eines mit Industrieabfällen versetzten Bioabfall-Gemisches hat offensichtlich auch mit PFT belastete Klärschlämme an Bauern geliefert.
link zu http://www.freenet.de/freenet/nachrichten/vermischtes/200612/200612_f9b0609dc775309e643525a20229e46b.htmlhttp://www.freenet.de/freenet/nachrichten/vermischtes/200612/200612_f9
 

Dietmar [06. May 2007]

Ich bin der Meinung, dass die Klärschlammaufbringung letztlich eine Verlagerung der Schadstoffe darstellt. Die am Klärschlamm adsorbierten Schadstoffe gehören zerstört und nicht abgelagert auf den Ackerböden, von wo sie letztlich mit den Pflanzen bei uns auf dem Tisch landen.
 

Corina Jakubik [07. Aug 2007]

Landwirtschaftliche Verwertung von hochwertigem Klärschlamm ist nachhaltig im Sinne des REssourcenschutzes. Energetische Verwertung von Klärschlämmen (als Ersatzbrennstoff) ist aber auch eine sinnvolle Sache.
An alle, die sich an der Geruchsbelästigung stören: Die kommt nicht immer von Klärschlamm sondern viel öfter von Rinder- oder Schweinegülle. Und die steht nicht zur Diskussion. Schon gar nicht in Biobetrieben.
 

Edwin Bailer [14. Nov 2007]

Hallo ihr interessierten.
Ich bin Klärwärter und arbeite auf einer Kläranlage in Baden - Württemberg, die seit 1967 den Klärschlamm landwirtschaftlich verwertet. Dies wollen wir auch weiterhin so tun. Meines erachtens ist der Klärschlamm heutzutage so \"sauber wie noch nie\". die Bevölkerung und auch die Industrie verhalten sich immer umweltbewußter so daß die Qualität des Klärschlamms immer besser wurde. Zu den Schadstoffen die jetzt noch im Klärschlamm gefunden werden muß gesagt werden das von der Frachtbetrachtung her oftmals die 1000 fache Menge ins Gewässer eingeleitet werden. Ergo sollte also so wie immer das Problem an der Wurzel (Zulauf zu Kläranlage) angepackt werden und nicht am Ende. Mitfreundlichen Grüßen Edwin Bailer
 

Torsten Friedrich [13. Apr 2008]

Zum Thema Klärschlamm ja oder nein gibt es sicherlich viele unterschiedliche Meinungen die immer aus persönlichen Vor-oder auch Nachteilen herrühren.Ein Landwirt erwirtschaftet mit den hochwertigen Nahrungsmitteln oder Futter auf seinem Boden letztlich für sich und seiner Familie das Einkommen.Dies macht er Jahr für Jahr.Bisher hatte dieser Landwirt jedes Jahr ein stagnierendes oder gar geringeres Einkommen da Brüssel seine Agrarquoten bzw Subventionszahlungen immer weiter verringerte.Also sagte sich der Landwirt,wenn mir meine Erträge wegbrechen muß ich mir neue suchen.
Was das mit Klärschlamm zu tun hat ? Da lässt sich richtig viel Geld verdienen !Da aber sicher auch ein gewisses Risiko infolge Schwermetallbelastung usw. besteht, bringt der schlaue Bauer den Klärschlamm erstmal auf angepachteten Äckern aus !
Ich denke ein wirklich verantwortungsbewuster Landwirt sollte immer genau überlegen was er seinen Böden und letztlich der gesamten Bevölkerung zumutet wenn er Klärschlamm ausbringt.
Als Verbraucher möchte ich wissen ob ich Lebensmittel kaufe , unter denen steht \"auf Klärschlammgedüngten Böden angebaut \".Ich denke das über längere Zeit der Schaden für Grundwasser, Böden und letztlich für die Landwirte viel größer ist ,als der kurzfristige Gewinn durch die Ausbringung des Klärschlammes.
Übrigens noch etwas interessantes zum Schluß . Die deutsche Südzucker AG hat ihren Zuckerrübenerzeugern zur Auflage gemacht Zuckerrüben nur auf Äckern anzubauen die nachweislich mindestens 10 Jahre keine Klärschlammdüngung erhalten haben.Hintergrund dieser Anweisung ist:Einer der größten Abnehmer der Südzucker AG \"COCA Cola\" verbietet die Erzeugung von Zucher auf Klärschlammböden.Warum nur !?
 

Rainer Wagner [21. Apr 2008]

Im Wetteraukreis wird durch uns seit 20 Jahren Klärschlamm als Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt. Bis heute hat es keinen einzigen Schadensfall gegeben. Aufgrund von Risikoabschätzungen ist dieses auch nicht zu erwarten. Für Panikmache, wie sie Herr Torsten Friedrich in seinem Kommentar schürt, haben wir kein Verständnis. Wenn dann noch Meldungen in die Welt gesetzt werden, dass die Südzucker AG von den Rübenanbauern verlange vor dem Rübenanbau mindestens 10 Jahre keinen Klärschlamm eingesetzt zu haben, so ist das schlichtweg falsch. Uns liegen die aktuellen Anbauverträge und die Branchenvereinbarung vor. Darin werden lediglich der Einsatz von Knochenmehl/Fleischknochenmehl/Fleischmehl, sowie Mischdünger und Rückstände aus Biogasanlagen, die diese Komponenten enthalten untersagt. Im übrigen sei darauf hingewiesen, dass Coca Cola lediglich Zucker von der Landwirtschaft bezieht, und dieser bekanntlich nur Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff enthält. Trotz aller Polemik halten wir nach wie vor angesichts knapper werdender Resourcen und damit steigender Rohstoffpreise an der landwirtschaftlichen Klärschlammverwertung fest.
link zu http://www.ord-wetterau.dehttp://www.ord-wetterau.de
 

Toni [17. Jul 2009]

wenn man sich fragt, wer den größeren Nutzen von einem Verbot landwitschaftlicher Klärschlammverwertung hat, stellt man schnell fest dass hier eine starke Lobby am Werk ist. Zum einen sind es die Stromversorger, die den Klärschlamm für ihre fossilen Kraftwerke durchaus brauchen können und ein starkes Interesse haben, dafür auch noch möglichst viel Geld zu erhalten. Zum anderen sind es die Düngemittelhersteller, die keine konkurenz durch den Klärschlamm haben wollen. Wenn man verfolgt wo sich unsere Volksvertreter beraten lassen, brauch man nur noch 1+1 zusammen zu zählen.
 

wittmann [03. Oct 2009]

Klärschlamm kann vergast werden und zur Energieproduktion genutzt werden. Der Schlamm muß nicht als Konzentrat dem Boden zugeführt werden.
Unzureichende Eigenkontrollen sind das Problem.
Gruß

Dipl.-Ing. L. Wittmann
link zu http://www.Energie-Wuerfel.de http://www.Energie-Wuerfel.de
 

Zimmermann N. [15. Jul 2010]

Klärschlamm u. Gülle sollte man nur bei kühlen Teparturen u. mit Schleppschläuchen ausbringen. Wegen staken Geruch und Ozon Belastung.Man sollte auch an das Grundwasser denken.Da manche Ackerflächen im Jahr zwei mal von manchen Landwirt gedüngt werden.
 


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PFT

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